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Stechele legt Trainerposten nieder

 

 

Der Europameister gibt den Chefposten ab

Jürgen Stechele wird künftig nur noch ringen

 

Nach sechs Jahren als Cheftrainer ist nun Schluss: Westendorfs Ringerikone Jürgen Stechele hat nach Ablauf dieser Saison der Doppelbelastung ein Ende gesetzt. Seine Beweggründe sind klar: „Der Trainerakku ist einfach leer“, erzählt der sympathische Allgäuer. „Die Doppelbelastung wie ich es in den letzten Jahren erlebt habe, möchte ich mir nicht mehr antun“. Irgendwann wolle er schon wieder ins Trainergeschäft einsteigen. „Doch jetzt brauche ich eine Pause und Abstand davon“, so Stechele, der seit 1977 dem TSV Westendorf treu ist. Beim letzten Saisonheimkampf gegen den ASV Nendingen würdigte Vereinsvizepräsident Hubert Heiß die Arbeit des Westendorfer Aushängeschildes.

 

 

„Lieber Jürgen, wir zollen dir großen Respekt für deine großartige Arbeit und dein Engagement, die du über die vielen Jahre als Trainer und Aktiver geleistet hat“. Jürgen Stechele war nicht nur Cheftrainer, sondern auch 13 Jahre Schülertrainer. Im Jahr 1991 wurde er Deutscher Vizemeister bei den Junioren, sicherte sich fünf Jahre später den Titel als „Deutscher Polizeimeister“. 1998 kam er mit dem zweiten Platz von den nationalen Meisterschaften bei den Senioren zurück. Auch auf internationalem Terrain sorgte der Ausnahmeathlet für großes Aufsehen. Im Jahr 2004 wurde er Polizei-Europameister. Selbst Co-Trainer und Ringer Robert Steck weiß die hervorragende Arbeit des 36-jährigen zu würdigen. „Das ist was Unglaubliches. Das muss man ihm hoch anrechnen wie er die Doppelbelastung gemeistert hat. Wer die letzten Jahre gesehen hat, der weiß, dass es nicht einfach für ihn gewesen war“. Wie Steck betonte, habe er in der vergangenen Zweitliga-Saison aufgetrumpft und entscheidend seine Kräfte gebündelt. Jürgen Stechele hat auch für die kommende Wettkampfzeit seine Zusage für den TSV gegeben. Voll im Gange ist auch die Suche nach einem neuen Cheftrainer. „Es wird schwer werden einen geeigneten Mann zu finden, der uns nach vorne bringt“, sagt Hubert Heiß abschließend.

 
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