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Ligenreferent Florian Geiger informiert Drucken

Stefan Günter    09.12.16
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In der bayerischer Oberliga steht jetzt am Wochenende der letzte Kampftag auf dem Programm, die bayerischen Teams in der Zweiten Bundesliga-Süd beenden eine anstrengende und kräftezehrende Runde dann eine Woche später. Die Planungen für die neue Runde im Herbst 2017 werfen ihre Schatten voraus. Wie Ligenreferent Florian Geiger in einem Schreiben an die Vereine betont, gebe es eine Änderung der startberechtigten Nichtdeutschen in den unteren Ligen. Davon betroffen sind die Gruppenoberligen Nord und Süd bzw. auch die drei Gruppenligen. „Startberechtigt sind in der Saison 2017 zwei Nichtdeutsche mehr pro Mannschaft und Kampftag, nämlich sechs Kämpfe von 14 Kämpfen“, so Geiger (siehe Foto). 2015/2016 waren es vier von 14 Kämpfen.

Darüber hinaus gibt es auch direkte Auswirkungen auf die Oberliga-Runde im kommenden Jahr: Der DRB hat mit der Genehmigung und Verteilung der Bundesligarichtlinien für die Saison 2017/18 bekannt gegeben, dass Bundesligisten, die nicht fristgemäß für die Teilnahme an der Bundesligasaison 2017/18 melden, als Rückzug betrachtet werden. Ohne Auswirkungen hat es für den SV Untergriesbach, der als Tabellenletzter der Südstaffel regelkonform absteigen kann. Die Saison 2017 kann in der Oberliga bedarfsabhängig mit mehr als acht Vereinen und damit mit mehr als 14 Kampftagen ausgetragen werden. Ligenreferent Florian Geiger: „Die Absicht dahinter ist es, die Planungssicherheit aller bayerischen Vereine bezüglich der vorgegebenen und jahrelang bestehenden Ligenstrukturen vorerst aufrecht zu erhalten. Für die Saison 2017 werden alle Vereine zeitgerecht darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der kommenden Verbandsrunde mit mehr als einem Absteiger aus allen bayerischen Leistungsklassen der Männer zu rechnen ist. Somit ist dem berechtigten Bedürfnis aller bayerischen Vereine Rechnung getragen, sich mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf organisatorisch und personell auf die geänderten Rahmenbedingungen einstellen zu können.“ Darüber hinaus wird den vereinen, die in der Abschlusstabelle die Plätze eins bis drei belegen die Möglichkeit eingeräumt, freiwillig in die neu strukturierte Bundesliga aufzusteigen. Dazu ist durch die betreffenden Vereine bis zum 18. Dezember eine verbindliche Absichtsbekundung in schriftlicher Form an den Ligenreferenten zu richten. „Mit Beginn der Saison 2017 wird der BRV die Aufstiegspflicht von der Oberliga in die Bundesliga wieder umsetzen und den aufstiegsberechtigten Verein fristgemäß an den Vizepräsidenten Bundesligen melden“, so Geiger in seinem Schreiben abschließend.

Foto: Stefan Günter

 
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