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Zwischenbilanz aus der 2. Bundesliga-Süd Drucken

Stefan Günter    12.11.14
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Die besseren Karten hat nach dem neunten Kampftag erst einmal der SV Wacker Burghausen: Der ehemalige Bundesligist musste zwar bisher zweimal Federn lassen, doch zu Hause sind die Oberbayern weiterhin noch ungeschlagen. Sowohl Nürnberg als auch Burghausen liegen mit 14:4-Punkten an der Tabellenspitze. Ende November kommt es in Burghausen zum Showdown und Spitzenkampf, wenn die Franken ihre Reise in den Südosten Bayern antreten müssen. Hier dürfte sich die Meisterschaft entscheiden, wenn sich keiner davor unerwarteterweise die Blöße gibt.

 

 

Während sich Burghausen nach seiner Niederlage zum Rückrundenstart in Urloffen (14:19) durch den Sieg in Westendorf wieder rehabilitieren konnte, mussten die Ostallgäuer wie schon in Burghausen ersatzgeschwächt ihre erste Niederlage in der heimischen TSV-Arena einstecken. Das 11:22 gegen den Erstliga-Absteiger war eine klare Angelegenheit, obwohl die Gäste von der Salzach noch nicht einmal in Bestbesetzung antraten. "Wir wollen jetzt unsere beiden letzten Heimkämpfe gegen Weitenau-Wieslet und Freiburg noch gewinnen", weiß Georg Steiner, Abteilungsleiter des TSV Westendorf, dass der Titel in diesem Jahr nicht über die Ostallgäuer führen wird. Als vierte bayerische Mannschaft gesellt sich der SC Anger dazu. Das Team aus dem Landkreis Berchtesgadener Land startete eine positive Serie von vier gewonnenen Kämpfen. Dabei sorgte Anger auch für gewisse Paukenschläge, als sie auswärts Nürnberg mit 14:12 in die Schranken wiesen und auch in Freiburg knapp mit 14:11 siegreich von der Matten gingen. In heimischer Wirkungsstätte gelang ihnen ein mehr als deutlicher Triumph über Weitenau-Wieslet (21:2) und der Derby-Sieg gegen den ASC Bindlach (16:11). Neben Anger haben noch die beiden südbadischen Teams aus Freiburg und Urloffen jeweils 10:8-Punkte auf dem Konto. Abgeschlagen sind Weitenau-Wieslet (2:16-Punkte) und der ASC Bindlach, der weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg wartet. Obwohl die Oberfranken allein vier Einzelsiege im bayerischen Derby in Anger feierten, reichte es am Ende nicht zu einem Befreiungsschlag. Bindlach fehlt das Quäntchen Glück. Dennoch gibt es Lob von Coach Matthias Fornoff: „Jeder Einzelne hat sein Bestes gegeben und das Bestmögliche gegen die starke Aufstellung der Angerer rausgeholt". Wie es weiter auf der vereinseigenen Homepage heißt, könne seine Mannschaft durchaus in der Südstaffel mitringen. "Wir gehören in diese Liga", so Fornoff abschließend.

 

 
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