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Ringen kompakt - Meldungen aus dem Oktober Drucken

Stefan Günter    09.11.14
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Wieder zurück an der Basis

Seit etwa drei Monaten zeichnet sich Andreas Walter wieder für das Schülertraining beim SC Isaria Unterföhring verantwortlich. Mit 20 bis 25 Nachwuchsringern im Training dürfte der 48-Jährige in den Einheiten gut zu tun haben. „Das ist eine ganz andere Aufgabe als im Seniorenbereich“, erzählt Walter. „Es geht hier darum, den Kids die Technik neu zu erlernen, sie auch an die Grundlagen heranzuführen“. Nach dem Rückzug der Herrenmannschaft aus der 2. Bundesliga-Süd legte auch Walter sein Amt als Cheftrainer nieder, welches er sechs Jahre inne hatte. „Im Nachwuchsbereich kannst du als Trainer dein Technikrepertoire am Besten anwenden“, betont er. Walter kümmert sich indes um die Isaria-Schüler im Alter zwischen 7 und 15 Jahren, während Herbert Kreuzer die Bambinitruppe betreut. Damit kehrte Walter zu seiner alten Wirkungsstätte in den Nachwuchsbereich zurück. Zusätzlich bleibt er Freistil-Landestrainer im Bayerischen Ringer-Verband.

 

 

 

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Andreas Walter (im Vordergrund) kümmert sich nun wieder intensiv um den Nachwuchs des SC Isaria Unterföhring. Foto: Stefan Günter

Pilotprojekt in Mittelfranken

Weil die Zahlen der Nachwuchsringer rückläufiger werden, hat sich der Bezirk Mittelfranken im BRV entschlossen ein Pilotprojekt zu starten. Federführend sind die verantwortlichen Jugendleiter und Schülertrainer der Vereine, insbesondere Bezirksjugendleiter Peter Fröhlich, der sich besonders engagiert hat. An zwei Sonntagen soll jeweils eine Vor- und Rückründe ausgekämpft werden. Das erste Vorrundenturnier fand nun am 12. Oktober beim TSV Zirndorf statt. Zu den Mannschaftskämpfen haben fünf Vereine ihre Schülermannschaft gemeldet. Gerungen und abgewickelt wurde das Turnier im „nordischen System“. Nach der Vorrunde führt der SV Johannis Nürnberg mit 8 Punkten, vor dem TV Unterdürrbach (6), TV Erlangen (4) und dem SC 04 Nürnberg II (2). Bisher noch keine Punkte auf dem Konto hat der TSV Zirndorf, was sich in der Rückrunde ändern kann. Am Sonntag, 23. November findet der Rückrundenkampftag beim SC 04 Nürnberg statt.

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Das Pilotprojekt kommt gut bei den Verantwortlichen und den Mannschaften an. Foto: privat

 

Anger sieht sich im Soll

Ein positives Punktekonto und attraktiven Sport wie möglich zu bieten, das haben sich die Verantwortlichen des SC Anger in der Zweiten Bundesliga weiterhin auf ihre Fahnen geschrieben. Vor dem Heimsieg gegen Weitenau-Wieslet fehlte den Oberbayern buchstäblich das Quäntchen Glück. „Wir hätten gerne den ersten Heimkampf gegen Freiburg und in der Folge gegen Urloffen gewonnen. Es sollte an diesen Abenden einfach sein“, sagt Reinhard Hogger, sportlicher Leiter des SC Anger. Dafür klappte es dann gegen Weitenau-Wieslet. Der erste Heimsieg war unter Dach und Fach. Hier konnte jeder Akteur seine Leistung abrufen. „Da kam auch das Quäntchen Glück dazu, welches man in knappen Kämpfen zum Sieg eben benötigt“, so Hogger. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sei man in Anger jedenfalls zufrieden.

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Robert Molnar (rotes Trikot) vom SC Anger schulterte seinen Kontrahent Marco Ruf (Weitenau-Wieslet) nach 1:41 Minuten. Foto: Rosi Öllinger

 

 
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