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Nachgefragt bei Georg Steiner vom TSV Westendorf Drucken

Stefan Günter    09.11.14
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Der Vorjahresmeister der Zweiten Bundesliga-Süd will und kann auch in diesem Jahr wieder ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitsprechen. Ersatzgeschwächt kassierte der TSV Westendorf in Burghausen und Freiburg seine bisher einzigen Niederlagen. In der heimischen Arena hat es allerdings auch die Ostallgäuer bereits erwischt: Gegen den Spitzenreiter musste sich das Team von Cheftrainer Philipp Heiß geschlagen geben. Stefan Günter hat sich mit TSV-Ringerchef Georg Steiner unterhalten.


 

Wie zufrieden sind sie derzeit mit der Leistung der Ringer?

 

Steiner: „Ich bin sehr zufrieden. Wir sehen Ringer, die alles geben. Und Aktionen auf den Matten, die die Zuschauer von den Sitzen reißen und das jedes Mal bei einer vollen Halle. Was wollen wir denn noch mehr“.

 

Es gab vor eurer Niederlage gegen Burghausen bisher vier Heimsiege gegen Anger, Bindlach, Urloffen und Nürnberg. Was ist das Geheimnis der Heimstärke?

 

Steiner: „Wir haben super Ringer in unseren Reihen, einfach eine geile Stimmung und die besten Fans, die man sich nur wünschen kann. Das alles in einer tollen Ringer-Arena“.

 

Und das Duell gegen Burghausen?

 

Steiner: „Diesen Kampf hätten wir nicht gewinnen können. Adam Varga war mit der ungarischen Nationalmannschaft unterwegs und Matthias Einsle fehlte verletzungsbedingt. Wir mussten umstellen, haben etwas ausprobiert. Burghausen hat in Westendorf überzeugt und verdient gewonnen“.

 

Was sagen denn Fans zu euren Auftritten?

 

Steiner: „Erst vor kurzem war ein Zuschauer das erste Mal bei uns in der Halle und er meinste, wenn er das vorher gewusst hätte, welch toller Sport mit dieser Leidenschaft und dieser Logistik hier in Westendorf betrieben wird, wäre er schon öfters da gewesen. Er will nächstes Mal wiederkommen und einen Freund mitbringen. Das sagt doch schon alles aus“.

 

Führt der Titel in diesem Jahr nur über Wacker Burghausen?

 

Steiner: „Gewiss. Wenn sie in Bestbesetzung antreten, ist Burghausen nicht zu bezwingen. Das haben wir bei eigenem Leib erfahren“.

 
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