Home » Archive 2013 » Geht Burgebrach freiwillig in die Oberliga? Saisonfinale in Bindlach
Geht Burgebrach freiwillig in die Oberliga? Saisonfinale in Bindlach

 

Die Pechsträhne beim TSV Burgebrach in der 2. Bundesliga-Mitte hat auch bis zum finalen letzten Wettkampftag angehalten. Die Oberfranken In der Rückrunde gelang dem Team von Coach Alexander Winkler nur ein Sieg. Gegen den KSC Hösbach ging der TSV am Ende hauchdünn mit 19:17 als Sieger von der Matte. Sonst hagelte es zum Teil klare und hohe Niederlagen wie auswärts in Hüttigweiler (4:34) oder in Hohenlimburg (4:34). Alexander Winkler bleibt trotz des letzten Tabellenplatzes ruhig und sieht auch einen Grund.

 

„Es war jedem doch deutlich klar, dass mit dem Rückzug einiger Mannschaften die Liga stärker wurde“. Es gebe nur noch ausgeglichene Teams, die in keiner Gewichtsklasse Schwachstellen haben. „Wir haben hier unsere Probleme“, räumt Winkler ein, „weil unsere Nachwuchsringer der Situation nicht immer gewachsen sind“. Burgebrach wollte in dieser Saison diesen Weg gehen und sich nicht mit auswärtigen Ringern verstärken. „Wir wollen lieber unseren eigenen Ringern eine Chance geben und sie sind stolz darauf“, so der Cheftrainer. Erst in einen oder zwei Jahren dürfe man die Früchte dann ernten.

 

Erst zum Ende der Saison wollen die Verantwortlichen die Entscheidung treffen, ob sie freiwillig in die Oberliga absteigen wollen oder nicht. Es gibt auch einen anderen Weg und zwar sich mit auswärtigen und ausländischen Ringern verstärken. Doch ob das die Philosophie der Burgebracher für die Zukunft ist, bleibt abzuwarten. Das Verletzungspech brachte die Oberfranken nämlich in diese Bredouille. „Hätten wir nicht so viele verletzte Ringer gehabt, wäre mit Sicherheit ein Mittelfeldplatz drin gewesen“, so Abteilungsleiter Volkmar Schmal.

 

Viel besser lief es dagegen für den ASC Bindlach. Der Aufsteiger verlor in der Rückrunde in eigener Wirkungsstätte nur einmal und zwar gegen Hüttigweiler (10:22). Bei Spitzenreiter Witten war für die Truppe von Coach Matthias Fornoff wie schon in der Vorrunde nichts zu holen. Allein neun Einzelniederlagen gab es für seine Jungs. „Das war wirklich kein guter Tag für uns“, wird Fornoff auf der vereinseigenen Homepage zitiert. „Die Kämpfe hätten auch anders herum ausgehen können. Dann ist auch das Gesamtergebnis weniger deutlich“. Der vierte Platz ist Bindlach bereits sicher, da sie sechs Punkte Vorsprung auf den KSV Seeheim in der Tabelle haben. Mit etwas Glück könnte der ASC noch den dritten Rang erklimmen, doch dann muss Hüttigweiler im letzten Saisonkampf in Hohenlimburg gewinnen. Allerdings muss Bindlach zum Schluss das Duell gegen Burgebrach für sich siegreich gestalten.

System.String[]

 
Copyright © 2010 BRV. Alle Rechte vorbehalten.