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2. Bundesliga-Süd: Bittere Niederlage für Westendorf in Urloffen

 

„Schon in der ersten Hälfte hätten wir einfach mehr Punkte holen müssen. Vor allem bis 55 kg, 66 kg und 96 kg!“, so der etwas enttäuschte Cheftrainer Philipp Heiß. Zur Zeit soll es einfach nicht sein für die Bundesligamannschaft des TSV Westendorf. Wie schon am vergangenen Wochenende verloren die Ostallgäuer hauchdünn mit 16:17 gegen den Tabellenzweiten ASV Urloffen. Dabei müssen sich die Mannen um Cheftrainer Philipp Heiß die Schuld zum größten Teil selber zuschreiben. Schon im ersten Kampf des Abends gab Radostin Shindov nach einigen Unachtsamkeiten bis 55 kg Griechisch/Römisch einen sicher geglaubten Sieg gegen den Jugendlichen Van Meier aus der Hand und unterlag mit 1:2. Patrick Riedler hatte danach gegen den Rumänen Vilcu bis 120 kg Freistil keine Chance (0:4). Chris Kraemer kämpfte gegen den Freistilspezialisten Laszlo Simo aufopferungsvoll und konnte eine überhöhte Niederlage bis 60 kg vermeiden (1:3). Vladislav Metodiev gelang gegen Robert Papp bis 96 kg Griechisch/Römisch leider nur ein 2:0 – Sieg. Auch für Max Goßner verlief der Kampf nicht optimal. Nach einigen Bodentechniken schien ein überhöhter Punktsieg bis 66 kg Griechisch/Römisch möglich, letztendlich erhielt der Student aber eine Verwarnung wegen einer nicht korrekt ausgeführten Bodenlage (3:1).

 

Im ersten Kampf nach der Pause zeigte dann Christian Stühle gegen den starken Peter György eine große Leistungssteigerung. Im Hinkampf unterlag der Soldat noch mit 0:4. Nun gelang es ihm die Niederlage sehr knapp zu halten (1:2). Shenol Ali Ahmed wiederholte seinen Sieg aus der Vorrunde gegen Peter Schlegel bis 66 kg Freistil (2:1), genauso wie Michael Heiß bis 84 kg Griechisch Römisch gegen Patrick Garnier (2:0). Im vorletzten Kampf des Abends brachte dann der Cheftrainer Philipp Heiß seine Mannschaft durch einen 4:0 – Sieg bis 74 kg Griechisch/Römisch gegen Michael Schneider wieder mit 16:13 in Führung. Mathias Einsle war dann im letzten Kampf wahrhaftig nicht zu beneiden. Bis 74 kg Freistil vertrat er den erneut beruflich verhinderten Steve Masuch gegen das Nationalmannschaftsmitglied Kevin Henkel. Einsle hielt lange Zeit dagegen und hätte fast ein Unentschieden für den TSV heraus geholt, unterlag aber dann doch mit 0:4. Somit stand die mehr als bittere 16:17 – Niederlage fest. „Wir müssen uns jetzt einfach wieder aufraffen und gegen Anger am kommenden Wochenende alles geben wenn wir die Chance auf die Meisterschaft wahren wollen!“, erklärt Heiß. Die Ringer sind derzeit noch Tabellenführer, allerdings punktgleich mit Nürnberg, Urloffen und Weitenau-Wieslet.

 
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