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2. Bundesliga-Süd: Westendorf verliert nach acht siegreichen Kämpfen gegen Johannis

 

Einen wahren Mattenkrimi erlebten rund 450 Zuschauer am vergangenen Samstag in der Westendorfer TSV – Arena. Vor dem letzten Kampf des Abends stand es 16:15 für die Ostallgäuer. Mathias Einsle vertrat den aus beruflichen Gründen verhinderten Steve Masuch und machte einen tollen Kampf gegen Marco Dürmeier. Doch am Ende unterlag Einsle knapp mit 0:2 und die Siegesserie von acht Erfolgen in Folge war gerissen. „Wir hätten heute trotz der beiden Ausfälle von Christian Stühle und Steve Masuch fast gewonnen. Aber es haben in manchen Kämpfen einfach ein paar Prozent gefehlt!“, resümiert Cheftrainer Philipp Heiß.

 

Im ersten Kampf des Abends erfüllte Radostin Shindov seine Aufgabe voll zur Zufriedenheit der Zuschauer und siegte gegen den Jugendlichen Sandeck bis 55 kg Griechisch/Römisch technisch überlegen (4:0). Nicht in seinen gewohnten Kampfstil fand Patrick Riedler bis 120 kg Freistil gegen den erfahrenen Trainer der Nürnberger, Christoph Pscherer und unterlag zu deutlich mit 0:4. Chris Kraemer rang lange Zeit gegen den bärenstarken Freistilspezialisten Stoyan Ilev mit unterlag aber letztendlich ebenfalls mit 0:4 (60 kg Freistil). Vladislav Metodiev hatte seinen Kontrahenten Philipp Vanek bis 96 kg Griechisch/Römisch am Rande einer Disqualifiaktionsniederlage, die ihm aber durch den Unparteiischen zu Nichte gemacht wurde (3:0) Eine Glanzleistung bot Max Goßner im letzten Kampf vor der Pause. Bis 66 kg Griechisch/Römisch konnte er sich für seine knappe 1:2-Hinrundennierderlage gegen den bis dato noch ungeschlagenen Bronzemedaillengewinner der diesjährigen Junioreneuropameisterschaften, Deniz Menekse, revanchieren. „Nach dem Kampf von Max keimte wieder Hoffnung auf, da wir so mit dem 2:0 Sieg nicht gerechnet haben!“, erklärt Heiß die Lage zur Halbzeit, in der der TSV mit 9:8 vorne lag.

 

Im ersten Kampf nach der Pause zeigte auch Frederik Wunderlich bis 84 kg Freistil, der den ebenfals berufliche verhinderten Christian Stühle ersetzte, eine mehr als ansprechende Leistung. Gegen den noch ungeschlagenen Milan Bolagev lag der Student zur Pause nur mit 1:3 zurück. Doch dann legte der Bulgare richtig los und Wunderlich verlor überhöht (0:4). Shenol Ali Ahmed hatte mit dem sehr passiv agierenden Tim Stadelmann eigentlich keinerlei Probleme, siegte aber durch eine kleine Unachtsamkeit nur mit 2:1. Michael Heiß wollte sich danach für seine 0:2 – Hinrundenniederlage gegen Mathias Baumeister bis 84 kg Griechisch/Römisch revanchieren. Heiß war über weite Strecken der aktivere Ringer, unterlag aber in einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Kampf mit 1:2. Sein Bruder Philipp Heiß machte dann bis 74 kg Griechisch/Römisch mit Christian Fochtler kurzen Prozess und siegte nach kurzer Zeit technisch überlegen. Im letzten Kampf des abends musste sich dann Mathias Einsle wie eingangs erwähnt knapp gegen Marco Dürmeier. Am nächsten Samstag ringen die Ostallgäuer beim neuen Tabellenzweiten ASV Urloffen. Auch hier wird ein mehr als spannender Kampf erwartet.

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