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Ringen bleibt olympisch! Drucken

DRB und Stefan Günter    08.09.13

Ringen bleibt auch über 2016 hinaus Bestandteil des olympischen Programms. Das beschloss am Sonntagabend die IOC-Vollversammlung in Buenos Aires. Damit katapultierte sich die wohl älteste Kampfsportart der Welt nach der Empfehlung der IOC-Exekutive im Februar, Ringen aus dem olympischen Programm zu nehmen, mit zahlreichen Reformen umgehend wieder unter die 25 Kernsportarten und wendete damit den Absturz in die Bedeutungslosigkeit ab.

 

Die IOC-Vollversammlung wählte die Ringer mit großer Mehrheit von 49 Stimmen gleich im ersten Wahlgang zurück ins olympische Programm. Auf die Mitkonkurrenten Baseball/Softball entfielen 24 Stimmen, Squash erhielt 22 Stimmen.

 

In einem öffentlichen Schreiben von DRB-Präsident Manfred Werner betonte der Veitshöchheimer:

 

"Wir sind nun überglücklich, dass die IOC-Vollversammlung der Empfehlung des Exekutiv-Ausschusses vom Mai gefolgt ist und Ringen weiter zur Familie der olympischen Sportarten zählt. Die Ringerinnen und Ringer auf der ganzen Welt sind erleichtert, dass ihr ganz persönlicher Traum von Olympia als stärkster Motivationsfaktor erhalten bleibt und feiern die Entscheidung begeistert. Unser Kampf hat sich gelohnt. Unser Dank geht an allen Unterstützern aus Sport, Politik und Wirtschaft, sowie der gesamten Ringerfamilie, die uns auf diesem Weg Ihre volle Solidarität zukommen haben lassen. Nun geht es darum, die in den letzten Monaten angestoßenen Reformen auch konsequent umzusetzen. Der DRB sieht das Ganze als Weckruf. Denn eine Sportart wie Ringen, die zwar von Anfang an olympisch war, heute aber nicht immer im Zentrum der Berichterstattung und eines breiten Publikumsinteresses steht, sollte sich nie mehr in einer falschen Sicherheit wiegen. Es geht darum, dauerhaft attraktiv und reformwillig zu sein, ohne den Kern der Sportart zu verwässern. Wir im DRB sind bereit dazu".

 
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