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"Wir sind mächtig stolz auf unsere eigenen Ringer" Drucken

Stefan Günter    02.05.13
Georg Steiner TSV Westendorf_Abteilungsleiter

 

Der Vereinsführung des TSV Westendorf geht nach der Generalversammlung gestärkt an ihre Arbeit. Georg Steiner bleibt weiterhin Abteilungsleiter und verantwortlicher Ringerchef bei den Ostallgäuern. Er geht damit in seine dritte Amtszeit. Seit sechs Jahren hat er nun diese Position inne. Eine Veränderung gibt es in der erweiterten Vorstandschaft. Mit Heidrun Willnecker hat die Schatzmeisterin ihr Amt niedergelegt. Ihre Aufgabe übernimmt nun künftig Tina Steiner.

 

„Mir macht diese Aufgabe weiterhin richtig Spaß“, so der 47-Jährige (siehe Foto). Auch die Arbeit mit den Jungs bereite ihm große Freude. Damit meint Georg Steiner die zahlreichen Ringer, die er aufwachsen sieht. Auch sie engagieren sich beim TSV Westendorf. „Wenn ich mir vorstellen müsste, ein Dutzend Ausländer pro Saison einzukaufen, würde es mir überhaupt keinen Spaß machen“, unterstreicht Georg Steiner weiterhin die kontinuierliche Nachwuchsarbeit in seinem Verein. Nicht nur Bürgermeister Erich Negele lobte das Engagement und die tollen Erfolge der Ringer, sondern auch Vereinschef Xaver Steiner, der sich in seinem Rechenschaftsbericht „mächtig stolz über die eigenen Ringer“ zeigt“. Die Erfolge des TSV Westendorf sind ein Beispiel einer kontinuierlichen Vereinsarbeit, die schon bei den Jüngsten unter Nachwuchs-Cheftrainer Thomas Stechele und seinem Bruder Jürgen beginnt.

 

Mit Platz drei hat die Erste Mannschaft in der abgelaufenen Zweitliga-Saison ein tolles Resultat hingelegt. Sensationell war der der Aufstieg der Zweiten Mannschaft von der Landes- in die Bayernliga und auch die Schüler des TSV bleiben mit ihren dauerhaften Erfolgen in der Liga das Maß aller Dinge. Auch bei den Einzelmeisterschaften auf bayerischer und nationaler Ebene fuhren die Westendorfer unzählige Erfolge ein und demonstrierten so ihre Vormachtstellung. Mit Simon Einsle, Tizian Reggel, Patrick Riedler, Christopher Kraemer und Steve Masuch gibt es Ringer, die auch schon auf internationalem Terrain ihre Erfahrungen gesammelt haben. Immer wieder schaffen es die Westendorfer, positive Schlagzeilen zu schreiben wie jüngst bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend in Saarbrücken. Da sind die Ostallgäuer nur knapp an einer Medaille vorgeschrammt. Die Ostallgäuer mussten sich im Kampf um Platz 3 dem KV Riegelsberg 13:24 geschlagen geben.

 

 
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